Cornelia Ertmer: Als quäle mich eine Schlange Die Dortmunder Autorin Cornelia Ertmer nimmt sich mit ihrer romanhaften Melange aus Fiktion und exakter Recherche eines der großen Skandale der Bundesrepublik in den 50er und 60er Jahren an: die Plagiatsvorwürfe von Claire Goll gegen Paul Celan. Die Verteidigung der Sprache gipfelt nicht nur in persönlichen Verhängnissen mit dramatischer Konsequenz, sie enthüllt auch die literarischen Mechanismen, Eitelkeiten und Mentalitäten in einem Land, das noch längst nicht mit sich im Frieden ist. »Cornelia Ertmer gestaltet mit eleganten Spiegelungs- und Projektionsverfahren eine Art Totentanz, bei dem sich das Ringen zweier Figuren zu einer Groteske auswächst.« (Barbara Maria Kloos).
Cornelia Ertmer, geb. 1953 in Recklinghausen, lebt und schreibt in Dortmund Gedichte, Geschichten, Erzählungen und Romane, oft mit Bezug auf einen zeitgeschichtlichen oder historischen Hintergrund. Ihre Texte sind in zahlreichen Anthologien veröffentlicht. Nach "Wenn alle schweigen" ist "Als quäle mich eine Schlange" ihr zweiter Roman.
Cornelia Ertmer:
Als quäle mich eine Schlange

Hardcover mit SU, 236 S., 24,00 €

ISBN 9783695707898
edition offenes feld, Dortmund 2026
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